Friaul-Julisch Venetien

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Die Hauptstadt des Friauls ist Udine. Der ideale Ausgangspunkt für eine Besichtigung der Stadt ist der Schlosshügel. Das Schloss war Sitz von Patriarchen und Statthaltern von Venetien. Sehenswert ist der Parlamentssaal der "Patria del Friuli", mit Fresken von Tiepolo, Grassi und Amalteo. In den Adelsräumen findet sich die Galerie für Antike Kunst. An der nordöstlichen Seite des Schlossplatzes befindet sich die Casa della Contadinanza, ein Probierlokal für die ökologisch erzeugten gastronomischen Produkte des Friauls. Weiter geht es zur Kirche Santa Maria di Castello, sie wurde nach dem Erdbeben 1511 wiederaufgebaut. Nun lässt man den Schlosskomplex hinter sich und passiert den Bollani-Bogen, 1556 erbaut, und erreicht die Piazza Liberta.

Er gilt als der schönste venezianische Platz auf dem Festland. Hier findet man die Denkmäler der Stadt, die von der venezianischen Vergangenheit 1420 bis zum 18. Jahrhundert erzählen.
Das berühmteste Gebäude ist die Loggia del Lionello aus weißem und rosafarbenem Stein. Direkt gegenüber steht die Loggia S. Giovanni im Stil der Renaissance. Schließlich ist noch der Brunnen, die Säulen mit den Markuslöwen, die Statue der Justitia und anderen Göttern zu erwähnen. Über die Via Mercatovecchio erreicht man die Piazza Matteotti-San Giacomo. Hier findet jeden ersten Sonntag im Monat ein für Italien charakteristischer Antiquitätenmarkt statt. Am zweiten Oktober-Wochenende wird hier wie überall im Friaul das Friuli Doc abgehalten. Ein internationales Event mit einheimischer Gastronomie, Kunst- und Kunstgewerbe und typischen Produkten des Landes. Herausragend ist der 1543 von Giovanni da Udine, einem Schüler Raffaels, entworfene Brunnen. Die Kirche S. Giacomo wurde 1378 erbaut.

Am Rathaus vorbei gelangt man zum Dom, dreischiffig mit Seitenkapellen, der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1335. Im Inneren finden sich Kunstwerke von Tiepolo, Amalteo und Dorigny. Der Glockenturm enthält eine mit Fresken verzierte Kapelle. Im Erzbischöflichen Palast finden sich weitere Werke von Tiepolo.

Weiter sehenswerte Kunstwerke findet man nur wenige Kilometer von Udine entfernt. Der Ort Cividale del Friuli war Sitz des ersten langobardischen Herzogs in Italien. Das Christliche Museum beim Dom zeigt Meisterwerke, unter anderem das achteckige Taufbecken und den Altar. San Daniele del Friuli ist mehr wegen dem weltbekannten San Daniele-Schinken berühmt. Von hier oben aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Moränenhügel. In nur zwanzig Kilometer Entfernung ist das sternförmige Palmanova gelegen. Der Ort wurde von den Venezianern als Festungsstadt auserwählt. Palmanova hat die Form der idealen Stadt, ein neunzackiger Stern mit einem freien Platz im Zentrum, von dem sechs Straßen strahlenartig abgehen.

Steckbrief Friaul-Julisch Venetien

Hauptstadt: Triest

Provinzen: Görz, Pordenone, Triest, Udine

Größe: 7.845 km²

Einwohner: 1.236.000

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