Sehenswürdigkeiten in Italien

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Italien, das zweitliebste Reiseziel der Deutschen hinter Spanien, bietet seinen Besuchern einen enormen Reichtum an brillanten Attraktionen. Abwechslungsreiche Landschaften, mondäne Großstädte, architektonische Meilensteine und ein eindrucksvolles Kulturerbe ziehen jahraus, jahrein Besucher aus aller Welt auf die Apenninhalbinsel. Dabei versüßen eine exzellente Küche, fantastische Modeläden und die gastfreundliche Bevölkerung dem bildungswilligen Urlauber die Ferien. Wir haben für Sie die brillantesten Sehenswürdigkeiten in den wichtigsten Städten Italiens zusammengestellt.

Kunst und Wissenschaft in Florenz

Wegen seiner kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften trägt Florenz den Beinamen „italienisches Athen“. Die bildschöne Hauptstadt der Toskana wurde von Gaius Julius Cäsar gegründet und war vom 14. bis 16. Jahrhundert maßgeblich an der Entwicklung der Renaissance beteiligt, wie unschwer am homogenen Stadtbild zu erkennen ist. Reich ausgeschmückte Renaissancegebäude, aber auch romanische und gotische Bauten prägen die Altstadt von Florenz bis heute. Zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten zählen der Dom Santa Maria del Fiore samt Glockenturm Campanile, das Baptisterium San Giovanni sowie die Kirche San Marco. Aufsehenerregende Kunstsammlungen, darunter Michelangelos Skulptur David, können in der Accademica delle Arte und in den Uffizien bewundert werden.

Turin, der mächtige kleine Bulle

Wie viele Städte in Norditalien wurde auch Turin zunächst von den Kelten bewohnt, ehe die Römer an die Macht kamen. Als Produktionsstätte von Fiat und Heimat des Fußballklubs Juventus Turin ist die Hauptstadt des Piemont eine der größten und erfolgreichsten Städte Italiens. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Turiner Grabtuch in der Kathedrale Duomo di San Giovanni, die reizenden Palazzi Madama und Reale, das imposante Castello del Valentino, die Mole Antonelliana und die Wallfahrtskirche Supergaga.

Historisches Zentrum Verona

Verona ist nicht nur der fiktive Schauplatz der Shakespeare-Tragödie Romeo und Julia, sondern brilliert auch mit seiner über 2.500 Jahre alten Geschichte. Die Arena von Verona, der Triumphbogen und die Stadttore stammen aus dem Altertum und zählen zu den imponierendsten Monumenten der Stadt. Weiterhin ist Verona reich an mittelalterlichen Bauten wie dem Castelvecchio und der Segmentbogenbrücke. Die geschichtsträchtigsten Plätze sind die Piazza delle Erbe und die Piazza dei Signori, sehenswert sind die Basilika San Zeno Maggiore, der Dom Santa Maria Matricolare und die Kirche San Fermo Maggiore.

Lagunenstadt Venedig

Wie Verona befindet sich Venedig in der nordöstlichen italienischen Region Venetien. Die Lagunenstadt ist auf insgesamt 120 Inseln erbaut worden, die durch 400 Brücken wie die auffällige Rialtobrücke miteinander verbunden sind. Mit dem Wassertaxi Vaporetto entdeckt man bei einer Fahrt über den Canale Grande Mauren-, Renaissance- und Rokoko-Paläste, deren Bauweise die Historie der Stadt widerspiegelt. Das Zentrum der Karnevalsstadt bildet der im 9. Jahrhundert errichtete Markusplatz, wo sich bedeutende Bauwerke wie die Markuskirche, der Dogenpalast und die Prokurazien befinden.

Mailand, das Tor zur Welt

Mailand, Wirtschaftszentrum und Modemetropole, wird als Italiens Tor zur Welt bezeichnet. Die Stadt ist für architektonische Meisterwerke wie den Mailänder Dom bekannt, aber auch für ihre reiche Kulturszene, ihre Designer-Flagship-Stores und ihre herausragenden Fußballklubs. Der im gotischen Stil erbaute Mailänder Dom mit der goldenen Madonnenstatue auf der Turmspitze gehört neben dem Opernhaus, der Mailänder Scala, der Kirche Santa Maria delle Grazie und dem benachbarten Museum mit Leonardo da Vincis Abendmahl zu den prunkvollsten Sehenswürdigkeiten der lombardischen Hauptstadt.

Ewige Stadt Rom

Rom ist die größte Stadt Italiens und birgt das Zentrum der katholischen Kirche. Der Vatikan verfügt über aufsehenerregende Bauwerke wie die Sixtinische Kapelle im Apostolischen Palast. Berühmt ist auch der Petersdom auf dem Petersplatz, an dessen Errichtung Raffael und Michelangelo beteiligt waren. Das Zentrum des gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Lebens bildete in der Antike das Forum Romanum, das in Fragmenten erhalten geblieben ist. Einige der schönsten Plätze sind der Kapitolsplatz, die Piazza Navona und die Piazza del Popolo, zu den auffälligsten Baudenkmälern gehören das Kolosseum, die Spanische Treppe, das Pantheon und der Palatin.

Bari, bedeutende Hafenstadt an der Adria

Die Hafenstadt Bari ist neben Neapel eines der gewichtigsten Wirtschaftszentren in Süditalien. Die Hauptstadt Apuliens besitzt einige gewaltige Bauten aus dem 11. bis 13. Jahrhundert wie das Castello Svevo di Bari, die Kathedrale San Sabino und die Wallfahrtskirche San Nicola. An die Gründungszeit Baris erinnert das Archäologische Museum im Palazzo dell’Universita, das zahlreiche Exponate aus dem Altertum ausstellt. Beachtlich ist umfassende Sammlung an Kunstwerken und Gemälden aus dem 11. bis 20. Jahrhundert im Museum Pinacotca Provinciale.

Neapel, Pompeji und Amalfiküste

Neapel, die drittgrößte Stadt Italiens, verfügt über eine beachtliche Anzahl an Sehenswürdigkeiten. Festungen, Paläste, Kirchen und Museen locken alljährlich zahlreiche Touristen an den Golf von Neapel, darunter das erstklassige Archäologische Nationalmuseum sowie das hervorragende Kunstmuseum. Die Besichtigung von Herculaneum und Pompeji, der bei einem Vulkanausbruch im Jahr 79 n. Chr. verschütteten und somit am besten erhaltenen Städte der Antike, gehört zum Pflichtprogramm jedes Neapelbesuches. Ein weiteres Highlight ist die Amalfiküste zwischen Neapel und Salerno mit ihren bizarren Felsformationen und pittoresken Fischerdörfern.

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